Weltphilosophietag in Bamberg

Am 21. November 2013 durften wir, die Philosophen der Q11 sowie einige Humanisten des W-Seminars und des Griechischkurses, im Rahmen des Weltphilosophietages in Bamberg mit Philosophieprofessoren über Recht und Gerechtigkeit in Denken und Alltag diskutieren. Die Frage „Welchen Stellenwert hat die Gerechtigkeit in unserem Leben?“ verdeutlicht sofort die Bedeutung des Themas. Das ist zwar Definitionssache, aber wir Philosophen orientieren uns gerne an Platon, der sagt: „den höchsten!“

Im Mittelpunkt der einführenden Vorlesung Michael Spiekers standen Zitate von Erwin Huber („Was Gerechtigkeit ist, das weiß sowieso keiner“), Hans Filbinger („Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“) und Bärbel Bohley („Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.“) Die Zitate illustrieren verschiedene Aspekte des Begriffs „Gerechtigkeit“: Die philosophische Definition von Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit der Rechtssprechung und die Beziehung von Recht und Gerechtigkeit bzw. Strafe oder Solidarität in der modernen Staatsphilosophie.

In Arbeitsgruppen entwickelten wir im Anschluss verschiedene Thesen, wie zum Beispiel: „Recht muss revidierbar sein“ oder „Recht wird pluralistisch sein“ und gelangten anschließend in Herrn Fulls Auto auf Umwegen sicher und wohlbehalten nach Hause.

Anne Meuche und Mathias Eberl

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern