Auf den Spuren der Römer

Vom 16. bis 19. Juli 2018 unternahmen die Schüler der 6. Jahrgangsstufe eine viertägige Exkursion nach Trier und die nähere Umgebung. Dort erhielten sie einen lebendigen und beeindruckenden Einblick in das Alltagsleben der Römer.

Wie die Reisenden der Antike machten auch die SchülerInnen einen letzten Halt vor Trier am Merkurheiligtum im Wald bei Tawern, wo sich an der alten Römerstraße nach langer Reise damals und heute den Reisenden ein erster Blick auf Trier bietet. Um Merkur für die fast überstandene Reise zu danken, brachten auch unsere SchülerInnen dem Gott ein Opfer dar. Das Heiligtum vermittelte den SchülerInnen nicht nur einen einprägsamen Eindruck von Aufbau und Aussehen einer provinzialen Tempelanlage, sondern führte auch exemplarisch vor Augen, wie in einer Anlage das gleichzeitige Verehren römischer und germanischer Gottheiten praktiziert wurde.

Kaiser Konstantin baute Trier zur einstigen Machtzentrale des weströmischen Reiches aus und so haben die SchülerInnen es diesem großen Herrscher des 4. Jahrhunderts zu verdanken, dass sie zahlreiche weltberühmte Römerbauten, wie Amphitheater, Porta Nigra, Basilica und Kaiserthermen auch heute noch besichtigen konnten.

In Nennig bestaunten die SchülerInnen das größte römische Mosaik nördlich der Alpen und fühlten sich beim Anblick der Szenen einer Tierhetze ins Amphitheater versetzt. Die rekonstruierte Villa Borg veranschaulichte auf einmalig lebendige Weise Aussehen und Einrichtung einer villa rustica. Im Rheinischen Landesmuseum erweckte das mediale Raumtheater „Im Reich der Schatten“ manch schon längst Verstorbenen wieder zum Leben, an deren spannender Lebensgeschichte die Schüler so partizipieren konnten.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern