Das GCE bei Jugend forscht...

Seit 20 Jahren wird der Wettbewerb "Jugend forscht" schon in Oberfranken durchgeführt - doch dieses Jahr war der Regionalwettbewerb eine wirklich besondere Veranstaltung: Nicht nur die Betreuung der Projekte, auch der Wettbewerb und sogar die Preisverleihung wurden digital durchgeführt. Das machte es nicht gerade leichter. Aber einen Vorteil hat die digitale Durchführung dann doch: Die Preisverleihung, moderiert von Christian Höreth von Radio Mainwelle und dem Regionalwettbewerbsleiter Dr. Michael Bail, kann noch mal "nach-geschaut" werden auf der Internet-Seite des Veranstalters Oberfranken offensiv: https://www.oberfranken.de/de/projekte/jugend-forscht.php.

Auch wenn es am Anfang des Schuljahres noch gar nicht so danach aussah, war das GCE doch wieder gut vertreten: Trotz der erschwerten Bedingungen für die Forschung (oft konnten sich die Jungforscherinnen und Jungforscher nicht einmal zum gemeinsamen Experimentieren treffen!) kamen 7 von 69 Projekten vom GCE ... und 11 von 112 Teilnehmerinnen und Teilnehmern...

Und dann scheint wohl auch bei etlichen Arbeiten die Qualität gepasst zu haben:

Justus Leykam und Max Partenfelder, 9b, holten mit Ihren Untersuchungen zu Schnürsenkeln den Regionalsieg im Fachbereich Arbeitswelt des Regionalwettbewerbs "Schüler experimentieren".

Im gleichen Arbeitsbereich verglich David Weiß, 7a, u.a. mit einem selbst konstruierten Gerät die Desinfektionsmittelspender an unserer Schule miteinander.

Julia Vassileva, 7a, und Livia Sivakova, 7c, testeten in ihrem Projekt verschiedene Klebematerialien, um Dinge an der Wand zu befestigen.

Im Fachbereich Biologie erhielt Tim Kellner, 8c, einen Sonderpreis für seine Beobachtungen an Stabschrecken.

Lea Korzeniowski, Julian Eckstein und Philine Schmid, 7b, untersuchten das Fließverhalten von kleinteiligen, festen Lebensmitteln wie Kaffeebohnen, Leinsamen und Haferflocken und erreichten damit als beste Gruppe im Fachbereich Physik den 2. Platz - einen 1. Platz gab es in dieser Kategorie bei "Schüler experimentieren" nicht.

Bei den "Großen" am nächsten Tag, im Regionalwettbewerb "Jugend forscht", lag die Gewinnquote unserer Schule dann glatt bei 100%!

Jason Berger, Q12, holte mit seiner Arbeit zur Biodiversität von Tagfaltern den Regionalsieg im Fachbereich Biologie und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis.

Valentin Kübrich, Q11, landete ebenfalls auf dem 1. Platz im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften. Aufbauend auf seiner Arbeit vom vergangenen Jahr hatte er sich in einer aufwändigen Arbeit mit dem Einfluss der Vegetation auf den Wasserhaushalt im Boden des Quellgebiets von Fichtelgebirgsquellen beschäftigt. Zusätzliche gab es für ihn auch noch einen Sonderpreis zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe".

Für diese zahlreichen erfolgreichen Arbeiten wurde das GCE schließlich noch mit dem Preis "Besonders erfolgreiche Schule" belohnt - und darf sich als beste Schule Oberfrankens bereits zum 3. Mal für die Auszeichnung "Bayerische Forscherschule" bewerben. Diese in Bayern jedes Jahr nur ein Mal vergebene Auszeichnung hat das GCE bereits 2017 erreichen können.

Eine wirklich schöne Belohnung für den intensiven Einsatz der Forscherinnen und Forscher am GCE, von denen sich vier Forscher nun noch auf die Landeswettbewerbe "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" vorbereiten, die schon Ende März ebenfalls wieder online durchgeführt werden. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Weitere Informationen zum Regionalwettbewerb "Jugend forscht" / "Schüler experimentieren" in Oberfranken gibt es auf der zugehörigen Homepage.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern