Expedition in den Dschungel

Einen besonderen Ausflug unternahmen Anfang Juli die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wahlkurses „Naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren“ unter der Leitung von Markus Lenk:

Als Abschlussfahrt und Belohnung für die Mühen vieler Teilnehmer von „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ durften wir ins Dschungelparadies in Neuenmarkt fahren. Los ging's mittags vom Bayreuther Bahnhof mit dem Zug bis Neuenmarkt. Vom Neuenmarkter Bahnhof hatten wir nur noch ein Stückchen zu laufen und schon waren wir mitten im Dschungel angelangt.

In der großen Halle des Dschungelparadieses können sich fast alle Tiere frei bewegen – nur die etwas bissigeren werden in Käfigen gehalten. Wir bestaunten exotische Vögel, wie zum Beispiel Nymphensittiche und andere Papageien, Zebrafinken, Fasane  und Zwergwachteln, außerdem Warane, Agamen, Leguane und einen Schwarzweißen Teju namens Martha. Der Teju gab für uns eine ganz besondere Show: Er brach aus seinem Käfig aus. Wir holten natürlich sofort die Tierpflegerin, die das bissige, fast einen Meter lange Tier wieder einfing und ein Brett vor das Loch schraubte. Doch Martha war besonders schlau (und vor allem stark), bog das Brett auf und schlüpfte wieder heraus. Jetzt verkroch sie sich unter ihrem Gehege und konnte vorerst nicht mehr herausgelockt werden.

Auch verschiedene Arten von Wasser- und Landschildkröten sowie in den Terrarien im Eingangsbereich des Dschungelparadieses Skorpione und Spinnen konnten wir bewundern. Besonders lustig fanden wir die kleinen Weißbüscheläffchen, die munter herumhüpften und sich sogar streicheln ließen. Aus bautechnischen Gründen gibt es leider keine Schmetterlinge mehr im Dschungelparadies.

Die Luft im Dschungelparadies ist sehr feucht und etwa 36 °C warm. So waren wir ziemlich durchgeschwitzt, als wir nach etwa eineinhalb Stunden wieder Richtung Bahnhof loszogen. Gegen 16.30 Uhr erreichten wir wieder Bayreuth.


Ein toller Ausflug in eine besondere Dschungelwelt. Vielen Dank, Herr Lenk!

 

Jonas Giesbert, 6b

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern