Schulskikurs 2015

Auch wenn sich Bayreuth gerade hübsch winterlich präsentiert: Schnee war im Dezember und im Januar Mangelware. Immerhin den siebten Klassen war die Freude an der weißen Pracht dann doch vergönnt, da sie vom 25. bis zum 30. Januar in Wagrain (Österreich) am Skikurs teilnehmen durften.

Schnee gab es dann auch tatsächlich en masse, vielleicht auch mehr, als uns lieb war. Bis auf den strahlend klaren Mittwoch (ironischerweise just unser halber Skitag) schneite es fast ununterbrochen und so blieb uns das grandiose Bergpanorama oft verborgen und wir steuerten zwar manchmal ziel-, aber nie sinnlos durch den Hochnebel: Mit verschiedenen Aufgaben und Übungen wurde erreicht, dass die Schüler ihre Beweglichkeit auf Skiern deutlich erhöhen und ihr Bewegungsrepertoire erweitern konnten. Das oft nur mäßige Wetter tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Während die Langläufer sich im Tal ertüchtigten, fuhren die Alpinisten in verschiedenen Leistungsgruppen die diversen Skigebiete ab, durch die man sich via Gondeln und Sessellifte hangeln konnte. Die Fortgeschrittenen konnten so an einem Tag an die 30km bewältigen!

Auch abseits der Pisten wurde für die Kinder ein buntes Programm aufgestellt. In der Freizeit gab es einen Spiele- und Discoabend (inklusive Tanzkurs) und die Möglichkeit, durch Wagrain zu schlendern. Im 100-Punkte-Spiel, einem Fußballturnier und bei der obligatorischen Zimmerolympiade durften die Kinder sich aneinander messen. Ein Highlight bot der letzte Abend, an dem wir nach einer Schneewanderung einem besonderen Sportevent beiwohnen durften: Beim IceCross stürmten Schlittschuhläufer waghalsig eine Eispiste hinunter und wir staunten über die hohen Geschwindigkeiten, die die Sportler erreichten. Wieder zuhause angekommen, ließen wir den Abend bei Gitarrenmusik am Lagerfeuer ausklingen.

Wir sind uns sicher, dass der Skikurs trotz vieler Anstrengungen für Lehrer und Schüler gleichermaßen eine sehr schöne Zeit war und hoffen, dass die vielen Erlebnisse noch lange nachwirken.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern