VdF / FmS: Let's go west - Archäologen auf den Spuren der ersten griechischen Siedler

Montag, 8. Dezember 2014 - 19:00

Die Sesshaftwerdung des Menschen, der Beginn von Ackerbau und Viehzucht und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen in der Jungsteinzeit bilden einen entscheidenden Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Die frühesten Spuren dieser Entwicklung finden sich auf dem europäischen Subkontinent u.a. in Griechenland, wo sie ab dem 7. Jahrtausend v. Chr. nachgewiesen werden können.
Änderte die eingesessene Bevölkerung ihre Lebensweise oder kam es zu einer Kolonisation? Wenn es Neuankömmlinge gab, woher und warum kamen sie?
Prähistorische Archäologen können den Weg "von Jägern und Sammlern zum Bauern und Viehzüchtern" mit einer Vielzahl an geistes- und naturwissenschaftlichen Methoden nachvollziehen. Der Referent möchte nicht nur über Menschen der Jungsteinzeit sprechen, sondern vor allem aufzeigen, wie Archäologen in Abwesenheit von schriftlichen Zeugnissen zu plausiblen Antworten kommen. Dabei wird es u.a. um NS-Archäologie, alte DNA und Vulkanglaswerkzeuge gehen.

Der Verein der Freunde des humanistischen Gymnasiums und der Wahlkurs Forschung macht Schule laden herzlich ein zu dem Vortrag von Raphael Kahlenberg (Universität Heidelberg). Beginn ist 19:00 Uhr im Megaron, der Eintritt ist wie immer frei.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern