VdF / FmS: Das Deutschlandbild in der britischen Presse von 1912 - 1919

Dienstag, 20. Januar 2015 - 19:00

Nicht selten wird der Presse Mitschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben. Dies gilt nicht nur für die deutsche Seite, sondern gerade auch für die britischen Medien. Anlässlich der 100. Wiederkehr des Kriegsausbruches 1914 schildert Dr. Martin Schramm die Stimmung in der veröffentlichten Meinung auf den britischen Inseln vor und nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand im Juni 1914 gegenüber Deutschland und Wilhelm II. – Kriegstreiber oder Friedenskaiser? Freunde oder Feinde? Darüber hinaus wird auch anhand von historischen Karikaturen gezeigt, was sich ab August  1914 änderte und sich bis 1919 ereignete.

Fest steht in jedem Fall, dass nach Kriegseintritt des Vereinigten Königreichs das unmenschliche Kaiserreich – die „Hunnen“ – unter allen Umständen besiegt werden musste. Mit dazu beitragen sollte eine anti-deutsche Propaganda, die am Ende maßgeblichen Einfluss auf den „Diktatfrieden“ von Versailles nehmen sollte, der seinerseits die Saat für den nächsten Weltkrieg legte.

Der Verein der Freunde des humanistischen Gymnasiums und der Wahlkurs Forschung macht Schule laden herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Schramm (Fürth). Beginn ist 19:00 Uhr im Megaron, der Eintritt ist wie immer frei.

Entwicklung und Umsetzung: Philipp Schmieder Medien – vanbittern